KINETEK

Netzwerk Bewegungssystem

Das Ziel des Netzwerkes ist die Gründung einer Allianz von Unternehmen und Forschungseinrichtungen, um aufgrund der bestehenden Probleme in der medizinischen Behandlung des menschlichen Bewegungssystems neue Behandlungskonzepte  zu etablieren.

Die Hauptursache für Arbeitsausfälle in Deutschland sind Beeinträchtigungen des Stütz- und Bewegungssystem. Die Lebensqualität der Betroffenen verschlechtert sich erheblich und ist demnach auch verantwortlich für beträchtliche wirtschaftliche Ausfälle der Unternehmen.

Das menschliche Bewegungssystem setzt sich zusammen aus dem Skelett als starrer passiver Bestandteil und den Muskeln als aktiver Teil. Das Bewegungssystem wird durch das Nervensystem gesteuert, welches beispielsweise durch Parkinson erheblich gestört werden kann.

Um die bestmögliche Lebensqualität für den Patienten zu erzielen, wird die Vision verfolgt, den Patienten mit individuell zugeschnittenen Therapien zu behandeln.

Dieser neue Ansatz betrachtet als Alleinstellungsmerkmal ganzheitlich die generative und unfallbedingte Behandlung des Bewegungssystems mit Implantaten und chirurgischen Instrumenten z.B. für die Unfall- und Wirbelsäulen- und Dentalchirurgie, als auch Technologien zur Behandlung des Gehirns als Steuerzentrale für alle Bewegungen.

Er beinhaltet im Wesentlichen folgende Punkte:

  • Computerunterstützte OP-Planung zur Implantat-Stabilitätsvorhersage
  • neue Behandlungskonzepte zur Erhöhung der Patientensicherheit
  • Biomechanische Untersuchung verschiedener Osteosynthese-Verfahren (Knochenimplantate) an Humanpräparaten
  • Entwicklung neuer Implantate zur Reduzierung von Implantatversagen (Bruch, Lockerung etc.)
  • Neue Behandlungstechnologie für Morbus Parkinson zur Verbesserung der Bewegungskoordination (Tiefenhirnstimulation)
  • Schnellere Rehabilitation durch exakte Analyse der Bewegungs- und Kraftsituation des Patienten
  • Das Leitbild des Kooperationsnetzwerkes umfasst langjährige Erfahrungen in jedem einzelnen Bereich des Behandlungskonzepts.
  • Dabei nimmt die anwendergetriebene Entwicklung eine Schlüsselpositionein, die auf Erfahrungen in der individuellen Patientenbehandlung beruht.
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