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7. JUNI 2018

Innovationstag Mittelstand

Am 7. Juni präsentierte das Netzwerk Kinetek Forschungsergebnisse im Rahmen des Innovationstag Mittelstand in Berlin. Themenschwerpunkt war die Vorstellung eines neuartigen Osteosynthese-Implantat für die Versorgung im Sprunggelenksbereich. Im Fokus stehen dabei vorrangig geriatrische Patienten mit entsprechenden degenerativen Begleitpathologien wie Osteoporose. Diese besitzen meist eine eingeschränkte Koordination und Kondition und können daher die notwendige Entlastung des Sprunggelenks während des Heilungsprozesses nicht oder nur eingeschränkt realisieren. Aus diesem Grund ist bei der Entwicklung entscheidend, dass das Implantat eine hohe Primärstabilität aufweist und somit eine schnelle Mobilisation des Patienten ermöglicht.

 

10. - 13. SEPTEMBER 2017

Jahrestagung der BIOMEDIZINISCHEN TECHNIK und Dreiländertagung der MEDIZINISCHEN PHYSIK

Eine der wichtigsten deutschsprachigen Tagungen für die Medizintechnik - die Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Biomedizinische Technik (DGBMT) - fand dieses Jahr in Kooperation mit der der Dreiländertagung der Medizinischen Physik vom 10.-13.9.2017 in Dresden statt. Neben einem Fachvortrag im regulären Tagungsprogramm, konnte in diesem Jahr eine eigene Fokussession durchgeführt werden. Schwerpunkt war die Vorstellung von Projektergebnissen der interdisziplinären Zusammenarbeit mit den Kollegen des Zentrums zur Erforschung der Stütz- und Bewegungsorgane am Universitätsklinikum Leipzig. Weiterhin wurden in der Session die Netzwerke Kunstgelenk und Kinetek vorgestellt.

JUNI 2017

Start des Projektes Patientenspezifische osteochondrale Implantate

Das Ziel des Verbundvorhabens zwischen Fraunhofer IWU, der Zahntechnik Schönberg, dem ZESBO Leipzig und Prof. Böttcher von der FU Berlin ist die Entwicklung eines patientenspezifischen Implantats zur Rekonstruktion von osteochondralen Defekten am Kniegelenk. Im Projekt soll erstmals intraoperativ ein an die individuelle Lage, Größe und anatomische Struktur des Defektes angepasster Gelenkoberflächenersatz mittels Gusstechnik hergestellt werden. Da mit den derzeitigen osteochondralen Implantaten keine 100 %ig korrekte anatomische Nachbildung des Defektes möglich ist, soll das neue individuelle Implantat das Operationsergebnis optimieren. Die intraoperative Herstellung der patientenspezifischen Implantatgleitfläche soll zunächst im Veterinärbereich, speziell für die Anwendung am Hund getestet werden.

JUNI 2016

Innovationstag Mittelstand

Am 2. Juni präsentierte das Netzwerk Kinetek die ersten Forschungsergebnisse im Rahmen des Innovationstag Mittelstand in Berlin. Themenschwerpunkt war die Vorstellung Finiter Elemente Simulationen für die Stabilitätsvorhersage komplexer Frakturen sowie neuartige Schrauben mit integrierten Formgedächtnislegierungen mit verbesserter Primärstabilität zur Behandlung von Frakturen.

MAI 2016

Start des Projektes Individuelles Beckenimplantatsystem

Ziel dieses Projektes ist die Entwicklung eines neuartigen Beckensieb mit anatomisch vorgeformten Osteosyntheseplatten zur winkelstabilen Versorgung von Frakturen im Bereich des Beckens. Zum einen soll dadurch eine stabile Verankerung ermöglicht und durch Optimierung der Implantatsysteme mit Anpassung an die physiologischen und anatomischen Gegebenheiten eine Verbesserung der Funktionalität und Standdauer erreicht werden. Zudem soll der Eingriff durch die Vorformung der Platten weniger invasiv umzusetzen sein, um die Zahl der schwerwiegenden Komplikationen und die Mortalitätsrate zu senken.

MAI 2016

Start des Projektes Wirbelsäulentraining

Das Ziel des Projektes ist in einem ersten Schritt die  Entwicklung eines computergestützten Instrumentariums und der dazugehörigen Verfahren und Methodik zur Behandlung von Patienten mit Osteoporose und degenerativen Erkrankungen im Rahmen der medizinischen Trainingstherapie zur Prävention und Rehabilitation - eine Weiterentwicklung auf Basis des CTT CENTAUR der Firma BfMC – speziell zur Konditionierung und koordinativem Training der wirbelsäulenstabilisierenden Muskulatur. In einem zweiten Schritt soll der Einfluss von Vitamin D als wichtiges Hormon sowohl für den Knochenstoffwechsel als auch für die allgemeinen koordinativen Fähigkeiten und somit in Bezug auf den zu erzielenden Trainingseffekt überprüft werden. Speziell bei Patienten mit Osteoporose und bei Patienten mit degenerativen Erkrankungen sind durch eine Verbesserung der Kondition der wirbelsäulen-stabilisierenden Muskulatur positive Auswirkungen auf das Beschwerdeniveau und damit auf die Funktion und das Aktivitätsniveau zu beobachten.

FEBRUAR 2016

Netzwerktreffen

Am 24. Februar fand im Dresdner Verkehrsmuseum das Kinetek Netzwerktreffen mit mehr als 100 Teilnehmern statt. Im Mittelpunkt der Vortragsveranstaltung stand die Frage: Was er­wartet der Arzt – Was erwartet die Industrie von der Wissenschaft? Dazu wurden aktuelle Themen aus der klinischen und industriellen Forschung aufgegriffen und diskutiert.

APRIL 2015

Projektstart Optispine Entwicklung und Optimierung eines neuartigen lumbo-sakralen Wirbelsäulenimplantatsystems (OPTI-SPINE)

Das Ziel des Verbundvorhabens besteht in der Entwicklung, Optimierung und biomechanischen Validierung eines neuartigen Wirbelsäulenimplantatsystems mit Hilfe von experimentellen Prüfungen und der Computersimulation. Im Projekt soll erstmals erreicht werden, biomechanisch validierte Testmuster eines innovativen Implantatsystems für die lumbo-sakrale Stabilisierung der Wirbelsäule zur Verfügung zu stellen.

OKTOBER 2015

Projektstart Smart3 –Formgedächtnisimplantate

Im Bereich der Medizintechnik sind die superelastischen Eigenschaften von Formgedächtnismaterialien bekannt und werden u. a. bei Stents, Führungsdrähten, Endoskopen oder auch Zahnspangen erfolgreich angewendet. Die aktiven Eigenschaften der Formgedächtnismaterialien spielen jedoch bisher in der Medizintechnik - speziell im Bereich der Implantat-Technologie - eine untergeordnete Rolle. Es sollen Implantat-Konzepte entwickelt, dass Implantate mit aktiven Komponenten eine Erhöhung der Verankerungsstabilität im Knochen, insbesondere im Vergleich zu zementfreien Implantaten, ermöglichen.

OKTOBER 2015

Projektstart Osteosynthese für Unterkiefergelenkfortsatz

Ziel ist die Entwicklung eines Osteosynthese-Prototypen welcher an Hand eines statistischen anatomischen Kiefermodells konstruiert ist und die Fraktur biomechanisch stabil von zwei Seiten fixiert. Dieses Vorgehen entspricht einem Mittelweg zwischen den derzeit üblichen uniformen und den theoretisch möglichen, aber extrem kostenaufwändigen patientenspezifischen individuellen Osteosynthesesystemen. Zusätzlich erweitert die stabile 3D-Fiaxation das Einsatzspektrum und schließt auch Trümmerfrakturen des Gelenkhalses mit ein. Der Prototyp wird weiterhin in einer Finite-Elemente-Simulation präklinisch evaluiert und mit den derzeit kommerziell erhältlichen Verfahren verglichen.

OKTOBER 2015

Auftaktveranstaltung für das Netzwerk

Das „Netzwerk Bewegungssystem – KINETEK“ lud am 2.Juni 2015 gemeinsam mit dem Zentrum zur Erforschung der Bewegungsorgane (ZESBO) in den großen Hörsaal der Anatomie des Universitätsklinikum Leipzig zur Auftaktveranstaltung des neugegründeten Netzwerkes ein.

Über 100 Vertreter aus Industrie und Forschung folgten der Einladung und sprachen über aktuelle Herausforderungen und Trends zum Bewegungssystem des Menschen. Experten aus Klinik und Wissenschaft gaben hierfür einen Einblick in ihr Fachgebiet und regten so Gespräche über zukünftige Forschungsthemen, denen sich das Netzwerk stellen wird, an. Im Anschluss an die Vorträge fand ein gemeinsamer Rundgang durch das neugegründete biomechanische Forschungslabor des ZESBO statt. Es soll den Ärzten und Ingenieuren auch im Rahmen des Netzwerkes ermöglichen, gemeinsam orthopädische, unfallchirurgische und neurochirurgische Fragestellungen zu bearbeiten.

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